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Vernetzte Einkaufswagen revolutionieren bald die Supermärkte

Mann scannt mit Smartphone an einer Selbstbedienungskasse im Supermarkt mit Einkaufswagen voller Lebensmittel.
In diesem Artikel
  1. Vernetzte Einkaufswagen kommen bald in die Supermärkte
  2. So funktionieren vernetzte Einkaufswagen
  3. Bezahlen ohne Ausräumen des Einkaufswagens

Es geht eine Ära zu Ende. In Supermärkten könnten herkömmliche Einkaufswagen schon bald verschwinden und durch vernetzte Modelle ersetzt werden. Schneller, weniger stressig, einfacher …

Seit Jahrzehnten läuft der Einkauf nach demselben Muster ab: Im Supermarkt nimmt man einen Einkaufswagen, füllt ihn mit Lebensmitteln, geht zur Kassa, zückt die Geldbörse, packt die Einkäufe ein – und fertig.

In den vergangenen Jahren hat sich jedoch einiges verändert. Abholservices, Hauszustellungen und vor allem die zunehmende Zahl an Selbstbedienungskassen sollen Zeit sparen und den Alltag erleichtern.

Unbestritten haben sich die Gewohnheiten der Konsumentinnen und Konsumenten grundlegend gewandelt. Der digitale Fortschritt gestaltet auch das Einkaufserlebnis neu. Klassische Einkaufswagen, wie wir sie kennen, könnten daher bald vernetzten Einkaufswagen weichen. Eine Revolution auf Rädern?

Vernetzte Einkaufswagen kommen bald in die Supermärkte

Als Raymond Joseph das Konzept der Einkaufswagen 1963 aus den USA zur Eröffnung des ersten Hypermarkts mitbrachte, war das eine echte Neuerung. Mehr als 70 Jahre lang blieben die Wagen im Wesentlichen unverändert. Nun kommt Bewegung in die Sache.

Nach und nach etabliert sich eine neue Generation von Einkaufswagen, die das Kundenerlebnis verbessern und Verkaufsabläufe optimieren soll. Im Jahr 2025 zählt das Unternehmen Shopic zu den Vorreitern bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien für diese neuartigen Wagen. In Frankreich erprobt ein Intermarché-Supermarkt in Provins im Département Seine-et-Marne diese Neuerung.

So funktionieren vernetzte Einkaufswagen

Wie sieht ein vernetzter Einkaufswagen aus? Grundsätzlich ähnelt er einem klassischen Modell, verfügt jedoch über einige unverzichtbare Ergänzungen. Vernetzte Einkaufswagen besitzen einen Touchscreen, einen Handscanner sowie zwei Kameras, die mit „Computer Vision“-Technologie arbeiten. Produkte müssen somit nicht mehr händisch gescannt werden: Sobald sie in den Einkaufswagen gelegt werden, erkennt das System Marke, Gewicht und Preis sofort. Das beschleunigt den Einkaufsvorgang deutlich, doch das ist nicht der einzige Vorteil.

Über den Touchscreen lassen sich die Ausgaben in Echtzeit verfolgen. Auch geltende Angebote und Rabatte sowie das eigene Bonusguthaben werden angezeigt. Gerade aktuell ist das ein wichtiger Vorteil, um das Budget möglichst gut im Blick zu behalten. Darüber hinaus ermöglicht der Bildschirm eine weitreichende Personalisierung und ein umfassenderes Einkaufserlebnis, etwa durch gezielte Angebote, Produktinformationen oder sogar Rezepte.

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Bezahlen ohne Ausräumen des Einkaufswagens

Diese vernetzten Einkaufswagen sparen zudem Zeit, weil sie den Bezahlvorgang vereinfachen. Nach dem Einkauf muss der Wagen nicht mehr zum Bezahlen ausgeräumt werden. Stattdessen geht man zu einem dafür vorgesehenen Terminal, wo die Rechnung automatisch erstellt wird. Kundinnen und Kunden können sogar direkt mit ihrem Smartphone bezahlen. Das geht nicht nur schneller, sondern verursacht auch weniger Stress.

Natürlich erfordern solche Veränderungen eine Eingewöhnungs- und Lernphase. Das gilt besonders für Kundinnen und Kunden, die digitale Werkzeuge nicht sicher beherrschen. Die Handelsketten müssen sie unbedingt begleiten, damit der Übergang reibungslos gelingt. Zudem sind logistische Fragen zu berücksichtigen.

Letztlich wird die Einführung dieser vernetzten Einkaufswagen zwangsläufig auch Arbeitsplätze an den Kassen beeinflussen. Gleichzeitig kann sie neue berufliche Möglichkeiten schaffen, etwa in der Kundenbetreuung oder bei der Betreuung der Technologie im Geschäft.

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Mag. Lukas Hinteregger

Mag. Lukas Hinteregger ist Landschaftsarchitekt und Spezialist für nachhaltiges Bauen mit Holz sowie naturnahe Rückzugsorte im Grünen. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit Baumhäusern, ressourcenschonender Architektur und der Verbindung von Wohnkomfort und Waldökologie. Seine besondere Leidenschaft gilt individuell geplanten Treehäusern, die sich behutsam in die österreichische Landschaft einfügen.

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